Kultur.Fördern.Gesetz (150 x 200 px)

Kultur.Fördern.Gesetz.

Ein Kulturfördergesetz für Berlin ist eine alte Forderung der Kultur, ein politisches Versprechen auf eine Zukunft für die Kultur und eine große Herausforderung bei der Umsetzung gleichermaßen.
Die Initiative Kultur.Fördern.Gesetz ist ein wachsender Zusammenschluss von Verbänden und Vereinen, die sich für ein Berliner Kulturfördergesetz einsetzen. Sie wurde 2021 vom Landesmusikrat Berlin gegründet und hat seitdem über 60 Mitglieder und Akteur*innen gewinnen können. Aus der Initiative hat sich 2023 die Berliner Kulturkonferenz als Verein gegründet.

Texte zu einem künftigen Berliner Kulturfördergesetz

Entwürfe und Beschlussvorlagen der Fraktionen und Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus

Kulturfördergesetze in anderen Bundesländern

Kulturfördergesetze in Nachbarländern

Berliner Kulturkonferenz

Das größte Bündnis der Berliner Kulturverbände mit eigener Rechtsform entstand aus Initiative für ein Berliner Kulturfördergesetz. Die Berliner Kulturkonferenz ist angetreten mit dem Anspruch, die gesamte Breite und Vielfalt der organisierten Berliner Kulturlandschaft gegenüber Politik und Öffentlichkeit zu vertreten.

Am 11. Dezember 2023 haben 16 Kulturverbände verschiedener Sparten die Berliner Kulturkonferenz gegründet. Der Verein entstand aus der gemeinsamen Arbeit in der Initiative für ein Berliner Kulturfördergesetz.

Zweck des Vereins ist die spartenübergreifende Zusammenarbeit, die Netzwerkarbeit und der gegenseitige Informationsaustausch der Berliner Kulturverbände und Zusammenschlüsse zur Erreichung gemeinsamer Ziele.

Durch die Berliner Kulturkonferenz gibt es erstmals die Möglichkeit, eine Beteiligung der Kultur an Stadtentwicklungsprozessen und weiteren Gremien einzufordern, wie sie zum Beispiel für den Sport schon lange üblich ist. Es ist ebenfalls möglich, die Erarbeitung eines Kulturfördergesetzes für Berlin als Gegenüber von Politik und Verwaltung zu begleiten.

Zum ersten Vorstand wurden auf vier Jahre Janina Benduski (LAFT Berlin – Landesverband freie darstellende Künste e.V.), Andreas Köhn (ver.di) sowie Franziska Stoff (Landesmusikrat Berlin e.V.) gewählt. Andreas Köhn hat mittlerweile seinen Vorstandssitz aufgegeben und Wibke Behrens (bbk berlin) wurde nachgewählt. 

Ziele der Berliner Kulturkonferenz

Die Ziele des Vereins sind:

  • die Förderung der kulturellen Vielfalt in Berlin,
  • die soziale Absicherung der Kulturschaffenden,
  • Sicherung und Ausbau der Infrastruktur für künstlerische und kulturelle Arbeit,
  • Stabilisierung der Förderungen der freien Szene und der Kulturinstitutionen,
  • Transparenz, Diversität, Parität und Barrierefreiheit in der Kulturförderung,
  • Förderung der ökologischen Nachhaltigkeit im Kulturbereich,
  • Kulturvermittlung und kulturelle Bildung der Bevölkerung,
  • Bewahrung des kulturellen Erbes,
  • Unterstützung und Würdigung der ohne Gewinnerzielungsabsicht Tätigen im Kulturbereich,
  • Einbeziehung der Kulturschaffenden in die Weiterentwicklung von Förderstrukturen.

Zu den Gründungsmitgliedern gehören:

  • Arbeitskreis der Berliner Kinder- und Jugendtheater
  • bbk Berlin e.V.
  • Berliner Literaturkonferenz
  • Deutscher Bibliotheksverband, Landesverband Berlin e.V.
  • GDBA Berlin-Brandenburg
  • Koalition der Freien Szene (Bündnis Freie Szene Berlin e.V.)
  • Kulturpolitische Gesellschaft Berlin
  • LAFT Berlin – Landesverband freie darstellende Künste e.V.
  • Landesmusikrat Berlin e.V.
  • Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Berlin e.V.
  • Netzwerk freier Projekträume und Initiativen e.V.
  • Stiftung Zentral- und Landesbibliothek (Vertretung öffentliche Berliner Bibliotheken)
  • Tonkünstlerverband Berlin e.V.
  • Unisono, Deutsche Musik und Orchestervereinigung
  • United Networks gUG
  • ver.di – Berlin-Brandenburg
Termine

9. Februar 2026, 19:00 Uhr
Deutsches Theater Berlin – Rangfoyer, Schumannstraße 13a, 10117 Berlin

Präsentation und Gespräch – Auf dem Weg zu einem Berliner Kulturfördergesetz

Seit April 2025 arbeiten über 120 Akteur:innen der Berliner Kulturlandschaft in einem breit angelegten Beteiligungsprozess an Inhalten, die eine fundierte Grundlage für ein kommendes Berliner Kulturfördergesetz bilden. 15 Fachgruppen haben 15 Fachtexte miteinander erarbeitet: Interessen, Positionen und Forderungen wurden reflektiert, festgehalten, miteinander verhandelt und nach einer intensiven Schreib- und Redaktionsarbeit zu einem ersten Zwischenergebnis zusammengeführt. Diese Zwischenergebnisse sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem Berliner Kulturfördergesetz – ein Gesetz, das in Zeiten von Haushaltskürzungen und Debatten über Entscheidungsfindungen wichtiger denn je erscheint.

Gern möchten wir diesen Meilenstein mit Ihnen, den Mitgliedern der Fachgruppen, sowie der interessierten Berliner Stadtbevölkerung aus Kunst, Kultur, Interessenvertretungen, Verwaltung und Politik aber auch der Zivilgesellschaft feiern.
Wir freuen uns über Ihr Erscheinen und den produktiven Austausch mit Ihnen auf dem Weg zu einem Kulturfördergesetz für Berlin.

Für Fragen und Anregungen melden Sie sich gern bei unserer Prozesskoordinatorin Sarah Stührenberg: 030 / 20 45 979 14 oder unter .

Anmeldung (bis zum 30.1.)
Präsentation und Gespräch – Auf dem Weg zu einem Berliner Kulturfördergesetz
Detailseite Datum:09.02.2026 Uhrzeit:19:00 Uhr Ort:Deutsches Theater Berlin – Rangfoyer, Schumannstraße 13a, 10117 Berlin Veranstalter:Berliner Kulturkonferenz e.V.

Wir möchten Sie herzlich zur Präsentation unserer Zwischenergebnisse für ein Berliner Kulturfördergesetz einladen: 

Seit April 2025 arbeiten über 120 Akteur:innen der Berliner Kulturlandschaft in einem breit angelegten Beteiligungsprozess an Inhalten, die eine fundierte Grundlage für ein kommendes Berliner Kulturfördergesetz bilden. 15 Fachgruppen haben 15 Fachtexte miteinander erarbeitet: Interessen, Positionen und Forderungen wurden reflektiert, festgehalten, miteinander verhandelt und nach einer intensiven Schreib- und Redaktionsarbeit zu einem ersten Zwischenergebnis zusammengeführt. Diese Zwischenergebnisse sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem Berliner Kulturfördergesetz – ein Gesetz, das in Zeiten von Haushaltskürzungen und Debatten über Entscheidungsfindungen wichtiger denn je erscheint. 

Gern möchten wir diesen Meilenstein mit Ihnen, den Mitgliedern der Fachgruppen, sowie der interessierten Berliner Stadtbevölkerung aus Kunst, Kultur, Interessenvertretungen, Verwaltung und Politik aber auch der Zivilgesellschaft feiern. 

Wir freuen uns über Ihr Erscheinen und den produktiven Austausch mit Ihnen auf dem Weg zu einem Kulturfördergesetz für Berlin.

Bitte melden Sie sich für eine Teilnahme bis zum 30. Januar im >>hier verlinkten Anmeldeformular an:

Wibke Behrens, Janina Benduski, Franziska Stoff
Vorstand der Berliner Kulturkonferenz e.V. 

Für Fragen und Anregungen melden Sie sich gern bei unserer Prozesskoordinatorin Sarah Stührenberg:
030 / 20 45 979 14 oder unter .

09
FEB
Rückblick

1. Jour fixe Kultur: Quo vadis Kulturfördergesetz Berlin (15.12.25)

„Das Land schützt und fördert das kulturelle Leben“, so steht es in der Landesverfassung von Berlin. Welche Regeln dabei eingehalten werden, was überhaupt als „kulturelles Leben“ begriffen wird, führt die Verfassung an dieser Stelle nicht aus. Anders als zum Beispiel beim Sport gibt es für die Kultur auch kein Fördergesetz. An diesem Punkt setzte vor fünf Jahren eine Initiative an, aus der sich die Berliner Kulturkonferenz entwickelte, das Bündnis der Berliner Kulturverbände. Und hier entstand im vergangenen Jahr in einem breit angelegten Beteiligungsverfahren ein aktuelles Positionspapier für ein Berliner Kulturfördergesetz.

Was steht in diesem Positionspapier? Wie gestaltete sich der Prozess? Und: Wie geht es weiter? Diese und weitere Fragen wollen wir mit Ihnen diskutieren:

Jour fixe Kultur: „Quo vadis Kulturfördergesetz Berlin“
Montag, 15. Dezember 2025, 19 Uhr
ALEX Berlin, Fernsehstudio
Rudolfstraße 1–8, 10245 Berlin

 Auf dem Podium waren mit dabei:

Panel 1: Was bisher geschah – Das Sportfördergesetz als Vorbild für ein Berliner Kulturfördergesetz:
Friedhard Teuffel, Direktor des Landessportbundes Berlin e.V.
Hella Dunger-Löper, Präsidentin des Landesmusikrats Berlin e.V.
Regina Kittler, dbv – Vorsitzende des Landesverbands Berlin im Deutschen Bibliotheksverband e.V.

 Panel 2: Der aktuelle Beteiligungsprozess – Wie die Berliner Kultur sich ihre Zukunft schreibt
Chris Benedict, Sprecherin der AG Kulturfördergesetz der Kulturkonferenz
Sarah Metzler, Sprecherin der Fachgruppe Museen im Kulturfördergesetzprozess
Jayrôme C. Robinet, Sprecher der Fachgruppe Literatur im Kulturfördergesetzprozess

Panel 3: Ein Gesetz entsteht – Wie geht’s weiter?
Janina Benduski, Vorstandsmitglied der Berliner Kulturkonferenz
Helge Rehders, Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt – Leiter der Abteilung II (Grundsatz)

Moderation: Lorenz Maroldt, Mitherausgeber des Tagesspiegels

Musik: Preisträger:innen von Jugend musiziert Berlin

Eine Kooperation von Landesmusikrat Berlin e.V. und Berliner Kulturkonferenz e.V.

Die wichtigsten Positionen sind im Minutenvideo zusammengefasst.

Podiumsdiskussion zur Zukunft der Berliner Kuturpolitik (12.4.22)

Bei einer Online-Diskussionsrunde am 12. April 2022 vereinbarten die kulturpolitischen Spitzen der Koalitionsparteien von RotGrünRot mit der Berliner Kulturszene den gemeinsamen Weg hin zu einem Kulturfördergesetz für Berlin. Übergreifender Konsens bestand beim Ziel, Kunst und Kultur in Berlin mithilfe eine solchen Gesetzesverfahrens verbindlich abzusichern. Beim Zeithorizont dagegen herrschte keine Einigkeit. Während aus der Koalition um Geduld geworben wurde, betonte die Initiative die Dringlichkeit ihres Anliegens. Die Gespräche sollen nun fortgesetzt und ein gemeinsamer Fahrplan noch im Jahr 2022 fest vereinbart werden.

Es diskutierten:
Daniela Billig, Bündnis 90/Die Grünen
Melanie Kühnemann-Grunow, SPD
Dr. Manuela Schmidt, Die Linke
Janina Benduski, Landesverband freie darstellende Künste Berlin e.V.
Hella Dunger-Löper, Landesmusikrat Berlin e.V.
Oliver Möst, Netzwerk freier Berliner Projekträume und -initiativen e.V.

Moderation: Julia Schell

Kundgebung "Halbe Kultur ist gar nichts!" (4.11.21)

Potsdamer Platz, 4. November 2021

Gesicht zeigen – für ein Kulturfördergesetz

Warum braucht Berlin ein Kulturfördergesetz?
Sagen Sie es uns: ein Selfie, ein Satz unter dem Betreff „Wir sind Kultur.“ Legen Sie unseren „Wir.Sind.Kultur.“-Rahmen über Ihr Foto! Laden Sie unser Logo „Kultur.Fördern.Gesetz.“ herunter, drucken Sie es aus und halten Sie es in die Kamera! Oder zeigen Sie es auf Ihrem Tablet an und fotografieren Sie sich mit Ihrem Telefon!

Mitglieder
  • AG Kampagne
  • AG Ergebnissicherung
  • AG Übergreifende Ziele – Sprecherin: Christina Hilmer-Benedict E-Mail
  • AG Räume – Sprecherin: Christina Hilmer-Benedict E-Mail
  • AG Vielfalt, Chancengleichheit und Antidiskriminierung
  • AG-Musik – Sprecher: Thomas Ritschel E-Mail
  • AG-Darstellende Künste/Tanz
  • AG Bibliotheken
  • AG Bildende Kunst
  • AG Literatur – Sprecher: Peter Dietze E-Mail

Kultur.Fördern.Gesetz. - Kunst-Plakat-Aktion im öffentlichen Raum

Das Aktionsbündis Kultur.Fördern.Gesetz. hat zur Beteiligung an einer Kunst-Plakat-Ausschreibung im öffentlichen Raum zum Thema Kulturfördergesetz Berlin aufgerufen. Teilnahmeberechtigt waren alle in Berlin lebenden professionellen Künstler*innen.

Sie können gerne die Motive herunterladen und sie z. B. per Social Media teilen.

Hier sehen Sie die Gewinnermotive:

Das Kampagnenlogo zum Download

Grafik „Kultur.Födern.Gesetz.“ auf weißem Grund

Kontakt

Weitere Informationen erhalten Sie von den Gründungsmitgliedern sowie vom Vorstand.
Die Kontaktinformationen des Vorstands lauten wie folgt:

Janina Benduski:

Wibke Behrens:

Franziska Stoff:

Vorstand (J. Benduski, W. Behrens, F. Stoff):

Test Alt
Offene Probe

Auch nicht-mitwirkende Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

Eine aktive Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

Alle Berliner Amateurmusiker:innen sind herzlich eingeladen, an der Offenen Probe am Samstagabend teilzunehmen. 

Exklusiv für den Orchestertreff werden der zweite und vierte Satz der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven so arrangiert, dass auch Musiker:innen mit unterschiedlichen Zupfinstrumenten, Akkordeon und anderen im Original nicht besetzten Instrumenten mitspielen können. 

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer:innen Ensemble-Erfahrung mitbringen. 

Iván Fischer

ist Ehrendirigent des Konzerthausorchesters und als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit bekannt.

Er war Chefdirigent des National Symphony Orchestras in Washington, Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, letzteres hat ihn zum Ehrendirigent ernannt. Ebenso ist er Honorary Guest Conductor des Royal Concertgebouw Orchestra, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.  

Bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR und dem New York Philharmonic Orchestra ist er regelmäßig zu Gast.

Nach einigen Gastauftritten in internationalen Opernhäusern, entschied er sich auch bei der Oper für einen Reformweg und gründete die Ivan Fischer Opera Company, mit der er unabhängige Opernproduktionen verwirklicht. Seit 2004 ist Iván Fischer auch als Komponist tätig, er schreibt meist vokale Musik mit kleinen Instrumentalensembles. 

Iván Fischer wurde 2013 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt und ist Ehrenbürger von Budapest.

Noten
Hier finden Sie alle Noten für die offene Probe. Bitte bringen Sie sich Ihre Noten selbstständig, ausgedruckt und vorbereitet mit.
 
4. Satz
Zeit und Ort

Samstag, 28. September

18.30 bis 20 Uhr

Landesmusikakademie Berlin
Foyer des FEZ-Berlin

Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin